Spreyer TV-Reportage

Ausgestrahlt 2005 im Rahmen des Magazins
WIRTSCHAFT IN DER REGION auf wwTV.

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Presseberichte

14.03.2008 Westerwälder Zeitung

Einen "scharfen" Beruf gewählt

Westerwald/ Limburg. Als kreisweit erster Schneidwerkzeug- mechaniker freut sich Florian Baldus aus Lochum (Westerwald) über seinen Gesellenbrief. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Firma Spreyer Werkzeug-Technik in Limburg.

„Jetzt habe ich zwei handwerkliche Berufe“, berichtet der 21-Jährige stolz. Vor knapp sechs Jahren begann er mit seiner Lehre zum Tischler. Während dieser Zeit durchlief er verschiedene Arbeitsbereiche. Beim Umgang mit Zerspanungswerkzeugen – sprich Kreissägeblätter, Bohrer, Fräser und Profilmesser – wurde bereits sein Interesse fürs Metall geweckt. „Diese wurden von einem externen Dienstleister wieder geschärft oder aufgearbeitet“ erinnert sich Florian noch gut. Fast zeitgleich mit den Abschlussprüfungen musste sein damaliger Arbeitgeber Insolvenz anmelden. „Das Arbeiten mit Holz hat mir gut gefallen“ erzählt Florian. Auch die Lehre machte ihm Spaß und er wäre gerne in seinem Beruf geblieben. Und doch brachten die drei Jahre im Schreinereibetrieb Einblicke und Einsichten, die ihn dazu animierten, eine zweite Lehre zu beginnen.

„Eigentliche brachte mich mein Patenonkel auf die Idee, in den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers hineinzuschnuppern“ erzählt Florian von seinem „Einstellungsgespräch“. Seine Kenntnisse im Umgang mit CNC (Computerized Numerical Control) gesteuerten Maschinen und sein handwerkliches Geschick waren von Vorteil. Die Arbeit und das Betriebsklima gefielen ihm gut und so startete er einen zweiten Versuch. „Diesmal habe ich die richtige Entscheidung getroffen“, ist sich der junge Mann sicher.

     Sein Chef, Jürgen Baldus, Geschäftsführer von Spreyer Werkzeug-Technik in Limburg ist auch der Präsident des Fachverbandes Deutscher Präzisions Werkzeugschleifer.

     Der Fachverband beschäftigt sich sehr stak mit der Aus- und Weiterbildung seiner Lehrlinge und Meister.

„Wir haben lange darum gekämpft, dass wir Schneidwerkzeugmechaniker ausbilden dürfen“, erzählt dieser von den Hürden, die er gemeinsam mit seinen Mitbewerbern nehmen musste.

In ganz Deutschland gibt es nur eine Berufsschule, die Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt/Saale. Im Blockunterricht vermitteln die Lehrkräfte theoretischen und praktischen Unterricht. Während der zwei- bis dreiwöchigen Blockschulzeit sind die Lehrlinge in Privat-Pensionen untergebracht. Die normale Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre.

     Florian konnte aufgrund seiner ersten abgeschlossenen Lehre um ein Jahr verkürzen. Er beherrscht jetzt verschiedene Schleifverfahren und -techniken, die zu Herstellung komplexer Formen und Geometrien an einem Werkzeug notwendig sind. Computergesteuerte Maschinen unterstützen den Fertigungsprozess. „Die hier geforderten Genauigkeiten liegen bei bis zu +/- 0,001 mm. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass dazu Kenntnisse der Werkstoffe und Materialien, sowie ihrer Be- und Verarbeitung notwendig sind“, erklärt Jürgen Baldus.


12.04.2007 NNP

Spreyer nimmt neue Werkshalle in Betrieb

Limburg. Der Hersteller von Hochleistungswerkzeugen, die Spreyer Werkzeug- Technik GmbH hat seine bisher 500 Quadrameter große Werkshalle um 300 Quadrameter erweitert. Insgesamt wurden 1,8 Millionen Euro investiert, davon entfielen 380.000 Euro auf den Bau der neuen Halle. Für die restliche Summe wurden neue Maschinen angeschafft. Spreyer ist Zulieferer der Autoindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik und des klassischen Handwerks.

    Die neue Werkshalle mit den Maschinen wurde vor kurzem Bürgermeister Martin Richard, dem hessichen Landtagsabgeordneten Helmut Peuser, dem rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz (alle CDU), den Präsidenten der Handwerkskammer Koblenz und Wiesbaden, Wilfired Scherhag und Robert Werner, und auch von Seniorchef Horst Dewald vorgestellt. Aufgrund der  Werkserweiterung konnte der Betrieb einen zweiten Auszubildenden im gewerblichen Bereich und fünf neue Angestellte einstellen, berichtete Geschäftsführer Jürgen Baldus.

    Der  Bürgermeister lobte die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das sich positiv entwickelt habe. Auch der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Robert Werner, zeigte sich beeindruckt. Spreyer sei ein Unternehmen, das die Wirtschaft weiter bringe. Vor allem lobte er den Wandel der Firma, die zunächst Zerspanungswerkzeuge im Holz- und Kunststoffbereich hergestellt habe und inzwischen im Metallbereich tätig sei. Viele Unternehmen hätten in Zeiten der Rezession ihre Produktion nach Osteuropa verlagert oder Konkurs angemeldet. Spreyer habe sich vorbildlich an die äußeren Umstände angepasst. Ähnlich positiv äußerte sich der Koblenzer Handwerkskammerpräsident Wilfired Scherhag. (lpm)


Juni 2004 NNP

Seit 30 Jahren Werkzeugtechnik

Limburg. Die im Jahr 1974 gegründete Firma Spreyer Werkzeug-Technik in Offheim ist stetig gewachsen und inzwischen ein stabiles, mittelständisches Unternehmen geworden.
Die Mitglieder des Magistrates sowie Bürgermeister Martin Richard (CDU) besuchten jetzt das Unternehmen.
     Spreyer, das sich bundesweit als Schleifbetrieb für Präzisionswerkzeuge der Holz-, Kunststoff-, Metall- und Papier- Bearbeitung spezialisiert hat, hat derzeit eine Belegschaft von rund 30 Mitarbeitern. Bei einer Besichtigung der Arbeitsräume, wo unter anderem in Handarbeit Kreissägeblätter und Bohrer in allen nur erdenklichen Größen gereinigt und geschliffen werden, zeigte Geschäftsführer Jürgen Baldus neben den neuesten CNC- Schneidwerkzeug- Maschinen auch die neueste Maschinengeneration, die die ganze Nacht über „mannlos“ weiter arbeiten kann. Diese neuartige Technik werde bislang nur von ganz wenigen Firmen in Deutschland verwendet, sagte Baldus.
Rund 50 Prozent des Umsatzes macht heute der Verkauf von sog. Zerspanungswerkzeugen aus, hinzu kommen Sonderanfertigungen in großer Zahl. Diese seien auf Grund der kurzen Lieferzeiten besonders gefragt. Dazu trägt ein Team von acht Außendienst- Mitarbeitern bei, die die Kunden bundesweit im wöchentlichen Rhythmus besuche.
     Auf Grund der neuen Maschinentechniken wurde das Verkaufsgebiet in den vergangenen Jahren stets ausgeweitet, mittlerweile zählen auch benachbarte Länder dazu, wie beispielsweise die Niederlande oder Luxemburg.
     Diese gute Geschäftsentwicklung hat das Unternehmen ermuntert, in neue Maschinen zu investieren. Zwar ist ein weiterer Anbau des Firmengebäudes deshalb auf die kommenden Jahre verschoben worden, aber kommen soll die Erweiterung auf alle Fälle: „Selbstverständlich werden wir dann auch neue Mitarbeiter benötigen“, sagt Baldus zuversichtlich.
     Im Jahr 1986 war die Firma nach Worten von Geschäftsführer Baldus von Offheim in das neue Firmengebäude im Offheimer Weg 64 umgezogen. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung sei für die damaligen Gesellschafter Horst Dewald und Horst Spreyer die günstige Verkehrslage mit Anbindung an vier Bundesstraßen und Autobahn gewesen, sagte Baldus.


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