Pressebericht

27.12.2014 // NNP

Spende und Arbeitsplatz

Rechtzeitig zu Weihnachten hat die geschäftsführende Gesellschafterfamilie Baldus der Spreyer Werkzeugtechnik GmbH dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Limburg Diez, Albrecht Fritz, eine Spende in Höhe von 5.185 Euro überreichen.

Dieser Betrag ist das Ergebnis von mehreren Spendenaufrufen im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Limburger Unternehmens Spreyer im zu Ende gehenden Jahr.

Als in der Region ansässige Unternehmer war es für Familie Baldus von Anfang an klar, eine ebenfalls im Umland tätige gemeinnützige Organisation zu unterstützen. Die Lebenshilfe Limburg Diez bot sich außerdem an, weil Spreyer bei der Einbindung von Menschen mit Behinderung Verantwortung übernommen hat. So ist gerade erst ein dauerhafter Arbeitsplatz für einen Mitarbeiter mit Handicap entstanden. Außerdem wirkt das Unternehmen im Netzwerk „Ich helfe weil“ der Lebenshilfe mit. Für das vielfältige Engagement für die Lebenshilfe dankte Albrecht Fritz Familie Baldus im Rahmen eines Firmenbesuches.

Pressebericht

09.10.2014 // Westerwälder Zeitung

Spreyer prägt die gesamte Branche

Vor 40 Jahren ist die Spreyer Werkzeug-Technik GmbH gegründet worden. Dieses Jubiläum feierte das Unternehmen jetzt in der Stadthalle Limburg. Am Freitag, 10. Oktober, veranstaltet Spreyer einen Tag der offenen Tür.

Das Unternehmen wurde gegründet von den beiden Partnern Horst Spreyer und Horst Dewald im Limburger Ortsteil Offheim. Zu Beginn waren dort vier Mitarbeiter beschäftigt. Heute schärfen, fertigen und liefern 40 Mitarbeiter Präzisionswerkzeuge für die gesamte NE-, Metall-, Kunststoff- und Holz- Industrie. Das Unternehmen dient seinen Kunden als Full-Service-Dienstleister in der Werkstoffzerspanung und Schleiftechnologie, von der Beratung und Beschaffung über den Werkzeugeinsatz bis hin zur Instandhaltung. Die Produktionsfläche umfasst mehr als 800 Quadratmeter. Der zertifizierte Betrieb ist ausgestattet mit modernsten 5-Achs-CNC-Maschinen. Jürgen Baldus führt das Unternehmen als Geschäftsführer-Gesellschafter. Ulrike Baldus, Tochter des Firmengründers Horst Dewald und weitere Gesellschafterin, arbeitet ebenfalls aktiv im Unternehmen mit. In der dritten Generation haben Tochter Jennifer Baldus und ihr Mann Matthias Wick Verantwortung übernommen. Schon in den frühen Jahren hat Jürgen Baldus das Unternehmen als Mitgeschäftsführer und Mitgesellschafter geprägt, dann ab 1991 verantwortlich übernommen. 1977 schloss man sich dem Unternehmensverbund Agefa an. Baldus hat die gesamte Branche durch zielorientiertes Wirken in Technik, Marktorganisation und Berufsausbildung geprägt. 2005 stellte er den ersten Lehrling im neuen Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers im eigenen Unternehmen ein, einem neuen Berufsbild, das er selbst mit dem Fachverband der deutschen Präzisionswerkzeugschleifer FDPW, dem ZDH, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, und der Berufsschule in Bad Neustadt entwickelt hat.

Pressebericht

08.10.2014 // NNP

Präzision aus Limburg

Den 40. Geburtstag der Firma „Spreyer Werkzeug-Technik“ feierten mehr als 200 Gäste in der Limburger Stadthalle.

40 Jahre lang „Leistung durch Präzision“: Das 40-jährige Bestehen ihres Unternehmens feierten Belegschaft und Firmenleitung von „Spreyer Werkzeug-Technik“ zusammen mit zahlreichen Gästen in der Limburger Stadthalle.

Am 1. Oktober 1974 hätten ihre Eltern Horst und Hildegard Dewald zusammen mit Horst und Marianne Spreyer die Firma gegründet, erinnerte sich in ihrer Begrüßungsrede Gesellschafterin Ulrike Baldus.

Eine kleine Zeitreise durch die Unternehmensgeschichte übernahm Geschäftsführer Jürgen Baldus: 1974 wurde Deutschland Fußball-Weltmeister im eigenen Land. Und im Herbst desselben Jahres machte er sich gemeinsam mit Horst Dewald auf den Weg, um per Lkw das erste Maschinen-Starterpaket aus Süddeutschland in die Domstadt zu holen. In Zeiten ohne Internet und Handy erfuhren sie quasi erst bei ihrerer Rückkehr, dass auf der Ladefläche irrtümlicherweise eine für eine Firma in Mainz bestimmte Maschine stand. Dieses „Startproblem“ wurde aber fix gelöst, und im Oktober 1974 begann der Geschäftsbetrieb mit vier Beschäftigten, erinnerte sich Jürgen Baldus.

Offiziell trat Baldus der Firma 1977 bei. Im selben Jahr schloss sich Spreyer der „Agefa-Unternehmensgruppe“, einem Zusammenschluss von zunächst sieben Werkzeug- und Schleifbetrieben, an. Für die Limburger Spezialisten hatte es den „Riesenvorteil“, dass sie sich im Bereich Werkzeugtechnik von nun an sehr schnell weiterentwickeln konnten.

1984 waren die ursprünglichen Firmenräume am Staffeler Weg in Offheim zu klein geworden, und es folgte der Umzug an den Offheimer Weg in Limburg.

Hilfestellung bei den langwierigen Kreditanträgen der staatlichen KfW-Bank leistete damals als junger Referendar der Stadt der heutige Bürgermeister Martin Richard (CDU) betonte der Gastgeber. Es ging damals darum, die Entwicklung eines innovativen Unternehmens zu fördern, bestätigte der Bürgermeister gegenüber der NNP. Heute im Jahr 2014 fertigt die Firma Präzisionswerkzeuge – zum Beispiel für die Metall-, Kunststoff- und Holz-Industrie.

Abgerundet wurde das Jubiläumsprogramm unter anderem durch Grußworte von Bürgermeister Richard sowie dem Präsidenten der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp. Für die musikalische Begleitung sorgte ein gemeinsames Orchester der Kreismusikschule und der Lebenshilfe Limburg Diez.

Im Zuge der Jubiläumsfeier veranstaltet die Firma Spreyer am Freitag, 10. Oktober, von 10 bis 16 Uhr ihren Tag der offenen Tür.

Pressebericht

29.02.2012 // NNP

Glücklich, "ganz dazuzugehören"

Nach einjähriger Probe- beschäftigung und Betreuung durch die Lebenshilfe Limburg ist es gelungen, den 22-jährigen Jan-David Zingraf aus Bad Camberg mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bei der Firma Spreyer Werkzeugtechnik in Limburg zu integrieren.

Der zunächst schüchterne Jan-David Zingraf war nach Beendigung seiner Schulzeit in den Berufsbildungsbereich der Werkstatt für geistig behinderte Menschen der Lebenshilfe Limburg aufgenommen worden. Dort entwickelte er neben technischen Grundkenntnissen vor allem Selbstvertrauen. Nach anderthalb Jahren bekundete er deutliches Interesse an einer Beschäftigung außerhalb der Werkstätten der Lebenshilfe, und er begann seine Tätigkeiten bei der Firma Spreyer Werkzeugtechnik im Rahmen eines mehrmonatigen Praktikums.

Sehr schnell stellte sich heraus, wie zuverlässig und hoch motiviert der junge Bad Camberger seine Tätigkeit an den Tauchbädern verrichtete. Jürgen Baldus, Geschäftsführer der Firma Spreyer, legte auch Wert darauf, ihn mit anderen zusätzlichen Arbeitsfeldern vertraut zu machen. "Es gibt so viele Möglichkeiten, behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen, aber leider wissen viele Firmen das nicht", sagt der Firmenchef, der langjährige Geschäftsbeziehungen zur Lebenshilfe Limburg unterhält. "Wir freuen uns, den fleißigen jungen Mann jetzt fest zu unserem Team zählen zu können."

Jan-David Zingraf, der neben seiner geistigen Einschränkung auch eine Hörbehinderung hat, sagt: "Ich bin überglücklich, jetzt ganz dazuzugehören!"

Spreyer TV-Reportage

Ausgestrahlt 2005 im Rahmen des Magazins
WIRTSCHAFT IN DER REGION auf wwTV.

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Presseberichte // Archiv

14.03.2008 Westerwälder Zeitung

Einen "scharfen" Beruf gewählt

Westerwald/ Limburg. Als kreisweit erster Schneidwerkzeug- mechaniker freut sich Florian Baldus aus Lochum (Westerwald) über seinen Gesellenbrief. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Firma SPREYER Werkzeug-Technik in Limburg.

„Jetzt habe ich zwei handwerkliche Berufe“, berichtet der 21-Jährige stolz. Vor knapp sechs Jahren begann er mit seiner Lehre zum Tischler. Während dieser Zeit durchlief er verschiedene Arbeitsbereiche. Beim Umgang mit Zerspanungswerkzeugen – sprich Kreissägeblätter, Bohrer, Fräser und Profilmesser – wurde bereits sein Interesse fürs Metall geweckt. „Diese wurden von einem externen Dienstleister wieder geschärft oder aufgearbeitet“ erinnert sich Florian noch gut. Fast zeitgleich mit den Abschlussprüfungen musste sein damaliger Arbeitgeber Insolvenz anmelden. „Das Arbeiten mit Holz hat mir gut gefallen“ erzählt Florian. Auch die Lehre machte ihm Spaß und er wäre gerne in seinem Beruf geblieben. Und doch brachten die drei Jahre im Schreinereibetrieb Einblicke und Einsichten, die ihn dazu animierten, eine zweite Lehre zu beginnen.

„Eigentliche brachte mich mein Patenonkel auf die Idee, in den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers hineinzuschnuppern“ erzählt Florian von seinem „Einstellungsgespräch“. Seine Kenntnisse im Umgang mit CNC (Computerized Numerical Control) gesteuerten Maschinen und sein handwerkliches Geschick waren von Vorteil. Die Arbeit und das Betriebsklima gefielen ihm gut und so startete er einen zweiten Versuch. „Diesmal habe ich die richtige Entscheidung getroffen“, ist sich der junge Mann sicher.

Sein Chef, Jürgen Baldus, Geschäftsführer von Spreyer Werkzeug-Technik in Limburg ist auch der Präsident des Fachverbandes Deutscher Präzisions Werkzeugschleifer.

Der Fachverband beschäftigt sich sehr stak mit der Aus- und Weiterbildung seiner Lehrlinge und Meister.

„Wir haben lange darum gekämpft, dass wir Schneidwerkzeugmechaniker ausbilden dürfen“, erzählt dieser von den Hürden, die er gemeinsam mit seinen Mitbewerbern nehmen musste.

In ganz Deutschland gibt es nur eine Berufsschule, die Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt/Saale. Im Blockunterricht vermitteln die Lehrkräfte theoretischen und praktischen Unterricht. Während der zwei- bis dreiwöchigen Blockschulzeit sind die Lehrlinge in Privat-Pensionen untergebracht. Die normale Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre.

Florian konnte aufgrund seiner ersten abgeschlossenen Lehre um ein Jahr verkürzen. Er beherrscht jetzt verschiedene Schleifverfahren und -techniken, die zu Herstellung komplexer Formen und Geometrien an einem Werkzeug notwendig sind. Computergesteuerte Maschinen unterstützen den Fertigungsprozess. „Die hier geforderten Genauigkeiten liegen bei bis zu +/- 0,001 mm. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass dazu Kenntnisse der Werkstoffe und Materialien, sowie ihrer Be- und Verarbeitung notwendig sind“, erklärt Jürgen Baldus.


12.04.2007 NNP

Spreyer nimmt neue Werkshalle in Betrieb

Limburg. Der Hersteller von Hochleistungswerkzeugen, die SPREYER Werkzeug-Technik GmbH hat seine bisher 500 Quadrameter große Werkshalle um 300 Quadrameter erweitert. Insgesamt wurden 1,8 Millionen Euro investiert, davon entfielen 380.000 Euro auf den Bau der neuen Halle. Für die restliche Summe wurden neue Maschinen angeschafft. Spreyer ist Zulieferer der Autoindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik und des klassischen Handwerks.

Die neue Werkshalle mit den Maschinen wurde vor kurzem Bürgermeister Martin Richard, dem hessichen Landtagsabgeordneten Helmut Peuser, dem rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz (alle CDU), den Präsidenten der Handwerkskammer Koblenz und Wiesbaden, Wilfired Scherhag und Robert Werner, und auch von Seniorchef Horst Dewald vorgestellt. Aufgrund der  Werkserweiterung konnte der Betrieb einen zweiten Auszubildenden im gewerblichen Bereich und fünf neue Angestellte einstellen, berichtete Geschäftsführer Jürgen Baldus.

Der  Bürgermeister lobte die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das sich positiv entwickelt habe. Auch der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Robert Werner, zeigte sich beeindruckt. Spreyer sei ein Unternehmen, das die Wirtschaft weiter bringe. Vor allem lobte er den Wandel der Firma, die zunächst Zerspanungswerkzeuge im Holz- und Kunststoffbereich hergestellt habe und inzwischen im Metallbereich tätig sei. Viele Unternehmen hätten in Zeiten der Rezession ihre Produktion nach Osteuropa verlagert oder Konkurs angemeldet. Spreyer habe sich vorbildlich an die äußeren Umstände angepasst. Ähnlich positiv äußerte sich der Koblenzer Handwerkskammerpräsident Wilfired Scherhag. (lpm)


Juni 2004 NNP

Seit 30 Jahren Werkzeugtechnik

Limburg. Die im Jahr 1974 gegründete Firma SPREYER Werkzeug-Technik in Offheim ist stetig gewachsen und inzwischen ein stabiles, mittelständisches Unternehmen geworden.
Die Mitglieder des Magistrates sowie Bürgermeister Martin Richard (CDU) besuchten jetzt das Unternehmen.
Spreyer, das sich bundesweit als Schleifbetrieb für Präzisionswerkzeuge der Holz-, Kunststoff-, Metall- und Papier- Bearbeitung spezialisiert hat, hat derzeit eine Belegschaft von rund 30 Mitarbeitern. Bei einer Besichtigung der Arbeitsräume, wo unter anderem in Handarbeit Kreissägeblätter und Bohrer in allen nur erdenklichen Größen gereinigt und geschliffen werden, zeigte Geschäftsführer Jürgen Baldus neben den neuesten CNC- Schneidwerkzeug- Maschinen auch die neueste Maschinengeneration, die die ganze Nacht über „mannlos“ weiter arbeiten kann. Diese neuartige Technik werde bislang nur von ganz wenigen Firmen in Deutschland verwendet, sagte Baldus.
Rund 50 Prozent des Umsatzes macht heute der Verkauf von sog. Zerspanungswerkzeugen aus, hinzu kommen Sonderanfertigungen in großer Zahl. Diese seien auf Grund der kurzen Lieferzeiten besonders gefragt. Dazu trägt ein Team von acht Außendienst- Mitarbeitern bei, die die Kunden bundesweit im wöchentlichen Rhythmus besuche.
Auf Grund der neuen Maschinentechniken wurde das Verkaufsgebiet in den vergangenen Jahren stets ausgeweitet, mittlerweile zählen auch benachbarte Länder dazu, wie beispielsweise die Niederlande oder Luxemburg.
Diese gute Geschäftsentwicklung hat das Unternehmen ermuntert, in neue Maschinen zu investieren. Zwar ist ein weiterer Anbau des Firmengebäudes deshalb auf die kommenden Jahre verschoben worden, aber kommen soll die Erweiterung auf alle Fälle: „Selbstverständlich werden wir dann auch neue Mitarbeiter benötigen“, sagt Baldus zuversichtlich.
Im Jahr 1986 war die Firma nach Worten von Geschäftsführer Baldus von Offheim in das neue Firmengebäude im Offheimer Weg 64 umgezogen. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung sei für die damaligen Gesellschafter Horst Dewald und Horst Spreyer die günstige Verkehrslage mit Anbindung an vier Bundesstraßen und Autobahn gewesen, sagte Baldus.


Werbespot

Ausgestrahlt 2005 im wwTV.

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